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Anwendungsgebiete
Viagra wird bei einer errektionsbedingten Funktionsstörung oral eingenommen und
wirkt als Phosphodiesterase 5 (PDE5) Hemmer, ein Enzym welches vorwiegend im
Penis vorhanden ist.
Viagra hemmt den Abbau von zyklischem GMP (cGMP), welches bei der sexuellen
Stimulation gebildet wird. Je länger cGMP vorhanden ist, desto höher ist die
lokale Blutzufuhr und dementsprechend die Erektion. Ohne sexuelle Stimulation
bewirkt Viagra bei den zur Zeit vorgesehenen Dosen gar nichts.
Viagra sollte ungefähr eine Stunde vor der gewünschten sexuellen Aktivität
oral eingenommen werden, damit eine genügend hohe Konzentration im Blut
besteht.
Vorsichtsmaßnahmen
Viagra verträgt sich nicht mit bestimmten Herzmedikamenten (Nitraten),
ebenfalls nicht mit Amylnitrit (\"Popper\", Mittel zur Steigerung der
sexuellen Erregung). Wer es trotzdem einnimmt, kann lebensgefährliche
Blutdrucksenkungen auslösen. Gerade ältere, herzkranke Männer sollen es sich
gut überlegen, ob sie Viagra verwenden wollen. Auch wenn sie nämlich keine mit
Viagra unverträglichen Herzmedikamente verordnet bekamen, so sollen sie ihr
krankes Herz mit sexueller Aktivität nicht überfordern. Bei den übrigen Männern
gilt die Anwendung von Viagra als sicher.
Allgemeine Hinweise
Viagra ist keine Potenzdroge, sondern nur hilfreich, bei der Unfähigkeit eine für
den Beischlaf genügende Peniserektion zu erreichen oder aufrecht zu erhalten.
Andere Anwendungen sind unzureichend untersucht und entsprechend riskant.
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